Das Premium-Paket wird es auch heuer wieder geben. Den Premiumrider 2023 erwartet nicht nur ein reservierter Startplatz bei den vier auner ÖEC-Rennen, zusätzlich gibt es noch ein lässiges ÖEC T-Shirt, u.v.m. Danke den Firmen die das Premium-Paket 2023 unterstützen: Hed-Shop, auner Shop und Endurides.com.
Die Anmeldung zu den Rennen wird exklusiv für Premium-Rider und registrierte ÖM-Teilnehmer ca. 1 Monat vor den Rennen geöffnet, eine Woche danach dann für alle anderen. Der genaue Zeitpunkt für die Öffnung der jeweiligen Anmeldungen wird über Newsletter und die sozialen Medien bekannt gegeben. Je Gruppe ca. 120 Premium-Rider.
Diese Vorteile erwarten die Premium-Rider:
Premium-Rider Gebühr für die Saison 2023: € 65,-
Vergünstigte Gebühr für beide YoungRacer Klassen: € 30,-
Du erhältst Dein Premium Package direkt bei der Anmeldung am Veranstaltungsort in Guttaring oder in Rohr im Gebirge. An den weiteren Rennen wird es keine Premium-Paket Ausgabe mehr geben. Bitte organisiert euch, dass ihr zu eurem Premium Package kommt.


Kosten für den Verlust des aktiven Transponders: € 70,-
Optional Teilnehmerunfallversicherung: € 10,- / Teilnehmer für das Rennwochenende. Leistungen siehe ÖEC Teilnehmer Unfallversicherung

Am Renntag werden zwei 4-Stunden Rennen für beide Gruppen durchgeführt. (außer auner ÖEC Mountain Enduro)
Der Rennmodus ist dem des “klassischen Enduro” angelehnt, wie er bei Europa- und Weltmeisterschaften gehandhabt wird. Am Renntag wird gleich in die erste Sonderprüfung (Hed Test) gestartet, genau nach dem Ergebnis von der HED Super Pole. Der Gewinner von der HED Super Pole startet als erster, der Zweite als zweiter, usw. Nach jeder Enduro-Runde ist eine Sonderprüfung (HED Test) zu absolvieren. Gewertet werden nur die Sonderprüfungszeiten.
Zusätzlich gibt es in der Enduro Runde drei schwere Streckenteile, die "Mann oder Frau" anfahren kann aber nicht muss. Je nicht absolviertem "schweren Streckenteil" wird eine Strafzeit zur Sonderprüfungs-Gesamtzeit addiert. Das gilt für alle Enduro Runden, die in der Ausschreibung festgelegt sind.
Am Renntag absolviert die Jungspundklasse gleich viele Runden wie in der Ausschreibung festgelegt ist. Die schweren Streckenteile brauchen die Teilnehmer dieser Klasse NICHT fahren. Die erste Sonderprüfung (HED Test) wird anschließend, wenn die auner ÖEC Rider die erste Sonderprüfung (Hed Test) absolviert haben, gefahren. Dann werden die Enduro-Runden absolviert. Die anderen Sonderprüfungen absolviert die Klasse Jungspund am Ende des Rennens bei freier Strecke, oder im Rennverlauf, wenn es die Rennsituation zulässt.
Das Super-Enduro hat sich als cooles Side Event geoutet. Auch 2023 wird es bei jedem auner ÖEC einen Super-Enduro Bewerb geben.
Es gibt drei Gruppen: ÖM Open - ÖM Junior - ÖEC Hobby
Jeder Rennteilnehmer ab der auner ÖEC Rookies und ÖM Junior Klasse ist startberechtigt.
Wie in den vergangenen 3 Jahren werden auch 2023 wieder Enduro-ÖM Läufe im Rahmen aller ÖEC Veranstaltungen abgehalten.
Bei allen auner ÖEC Rennen wird der erste Renntag aufgewertet und man bekommt die vollen Wertungspunkte. Hierfür werden für die Ergebnisse des Qualifikations-Laufes (HED Super Pole) und des Super Enduro Rennens Punkte vergeben. Diese werden addiert und so der Tagessieger ermittelt.
Das Hauptrennen am zweiten Tag bekommt die volle Punktezahl.
ÖM-Punktevergabe siehe Enduro-ÖM Ausschreibung der AMF (siehe www.enduro-oem.at).
Das Premium-Paket wird es auch heuer wieder geben. Den Premiumrider 2023 erwartet nicht nur ein reservierter Startplatz bei den vier auner ÖEC-Rennen, zusätzlich gibt es noch ein lässiges ÖEC T-Shirt, u.v.m. Danke den Firmen die das Premium-Paket 2023 unterstützen: Hed-Shop, auner Shop und Endurides.com.
Die Anmeldung zu den Rennen wird exklusiv für Premium-Rider und registrierte ÖM-Teilnehmer ca. 1 Monat vor den Rennen geöffnet, eine Woche danach dann für alle anderen. Der genaue Zeitpunkt für die Öffnung der jeweiligen Anmeldungen wird über Newsletter und die sozialen Medien bekannt gegeben. Je Gruppe ca. 120 Premium-Rider.
Diese Vorteile erwarten die Premium-Rider:
Premium-Rider Gebühr für die Saison 2023: € 65,-
Vergünstigte Gebühr für beide YoungRacer Klassen: € 30,-
Die Premium-Rider Anmeldung wird am Donnerstag, 12. Jänner um 19 Uhr freigeschaltet.
Du erhältst Dein Premium Package direkt bei der Anmeldung am Veranstaltungsort in Guttaring oder in Rohr im Gebirge. An den weiteren Rennen wird es keine Premium-Paket Ausgabe mehr geben. Bitte organisiert euch, dass ihr zu eurem Premium Package kommt.
(siehe auch Ausschreibung der AMF und Enduro-ÖM 2023)

Seit 2015 findet im schönen Österreich der Österreichische Enduro Cup statt.
Von vier Enduro begeisterten Veranstaltern ins Leben gerufen, mit einer Passion im Kopf. So viel, so lang und so steil wie in Österreich möglich Enduro zu fahren. Nichts konnte die Veranstalter aufhalten, nicht mal das Corona Virus, denn als in Österreich so ziemlich alle Veranstaltungen abgesagt wurden, haben die Veranstalter vom auner ÖEC die Enduro Veranstaltungen durchgezogen. Ist ja auch ein Outdoorsport-danke den Behörden für die Durchführungsgenehmigungen.
Jahrelang gab es im Rennkalender ein Winterenduro, welches in Österreich durchgeführt wurde.
Fast hätte es wieder eines gegeben, wenn wir den Termin des ersten Rennens nicht verschoben hätten.
Gehen wir zurück auf Anfang April…
Erster Termin wäre die neue Location am 3. April in Althofen gewesen. Monatelange Trockenzeit hätte den Töschelberg in einen Feuerberg verwandelt, und zusätzlich hat die Behörde ein Verbot von offenen Feuerstellen und sogar Rauchverbot im Wald per Verordnung herausgegeben. An ein Rennen unter diesen Umständen ist nicht zu denken. Weil wenns wirklich brennen sollte, war es das mit den Enduro Rennen in Kärnten.
Wos moch ma?
Neue Idee. Guttaring wird auf den Althofen Termin vorgezogen, denn am Berg ist es nicht so trocken, weil der Schnee länger liegen geblieben ist.
Jetzt heißts-alle (es sind nicht wenige) die mit dem Rennen zu tun haben, informieren, dass nicht Althofen als Zielort im Navi eingegeben wird, sondern Guttaring.
Und jetzt kommts. Lt. Wetterbericht am Wochenanfang könnte es Anfang April auf 1100 Meter herunter schneien, und vorhergesagt sind 30 cm Schnee.
Ok-wos moch ma???
Geschwind die „entscheidenden“ Personen anrufen, ob es möglich wäre eine Woche zu verschieben. Zeitnehmer, Notarzt, Rettung, Behörde, Streckensprecher, alle Helfer, die ÖM Macher, Beschallungsanlagenmensch, Hirter-Getränke- sehr WICHTIG, Essen auch wichtig, WC-Dixi Klo Typ, u.s.w.
Geschwind neuen Termin ausschreiben, dass es die Wichtigsten, die ÖEC-Rider auch wissen. Danke an unseren Alexander Resch, dem „Mann im Hintergrund“, der für die Informationen vom auner ÖEC an die Enduro Gemeinschaft zuständig ist.
Und welche Freude-alle haben Zeit für den neuen Termin dem 9.April 2022. Lt. Wetterbericht wird es auch noch schön.
Doch dann kommt es! Ab Wochenmitte könnte es lt. Wetterbericht auch das zweite April Wochenende auf 1100 Meter herunter schneien.
Ok-Wos moch ma?
Bissi Fluchen (drecks Wetter) auf der anderen Seite hat es knapp drei Monate nicht geregnet. Die Landwirtschaft braucht eh den Regen. Aber-Rennen durchführen oder nicht????
Enduristen (die meisten) sind harte Hunde. So wurde beschlossen-wir führen das erste auner ÖEC Rennen am 9. April durch.
Alle Fahrer trudeln am Schwarzlhof ein. Noch regnet es. Nachbar wird organisiert mit Seilwinde, zum Rein- und Rausziehen beim Fahrerlager-bin leider kein Marchfeld Bauer, wo Gemüse und Salat wächst, sondern ein Bergbauer in Kärnten der sonst nichts hat wie steile Wälder und Wiesen……

Und welch Wunder. Es schneit tatsächlich auf 1100 Meter Seehöhe am 9. April. Geschwind Zelt einheizen, die Gulaschsuppe und Glühwein werden heiß gemacht- draußen im Schnee ziehen einige Maschinen (es sind die Enduristen gemeint) im kärntnerischen Schnee schon die Spuren-irgendwie romantisch- dazwischen einigen ÖM-Fahrern die Angst nehmen, dass es morgen nicht zu kalt, zu hart, zu schwer und zu viel Schnee sein wird.

Der liebe Enduro Gott hat ein gutes Herz, denn es folgte nach einer minus 5 Grad kalten Nacht ein sehr schöner Tag, und so hatten wir am Sonntag perfekte Verhältnisse-ein geiles Rennen mit vielen Zusehern. Na ja, die erste Gruppe mit den Damen, den Veteranen und Jungspunds vielleicht noch nicht-wie gesagt-minus 5 Grad und ca. 5 cm Schnee. Ihr seid wahrlich harte Hunde! Und Hündinnen!

Gewonnen hat der schnellste Fahrer aus Deutschland Luca Fischeder auf einer Sherco ganz knapp vor dem schnellsten Österreicher Benni Schöpf. War ein cooles Battle ihr Zwei-Danke! Dritter wurde ein stark fahrender Walter Feichtinger.

Zweite Station war am 23. bis 24. April in Althofen. Zum ersten Mal, dass ein auner ÖEC-Rennen in der Kurstadt stattfindet, nach zwei Corona bedingten Absagen. Schließlich ist man nur 1 km von der Stadtmitte entfernt am Anwesen vom Knafl Harald. Danke Harry-coole Gschicht. Jungfräulich präsentierte sie sich, die Endurostrecke mit „dem“ schweren Element „Sherco Leitn“. Coole Bilder aus Althofen von unserer Foto-Gräfin Niki Peer. Danke Niki- wir sind sehr stolz darauf, dass du unseren ÖEC in Bildern festhältst, und der auner ÖEC so in die weite Welt transportiert werden kann.

Zurück zum auner ÖEC Althofen – Der Tiroler Benni Schöpf nahm sich leider bei der Sonderprüfungsquali selbst aus dem Rennen mit einem spektakulären Crash. Der Schleimbeutel vom Ellbogen ist in Kärnten geblieben, somit wäre unserem deutschen Gastfahrer Luca Fischeder nichts mehr im Wege gestanden, das Rennen zu gewinnen. Aber der Defektteufel schlug bei der letzten Sonderprüfung zu, so war der große Gewinner in Althofen der amtierende Staatsmeister Walter Feichtinger vor dem Ungar Norbert Zsigovits, Dritter der begnadete Hardenduro Rider Dieter Rudolf.


Danke dem Streckendesigner Terkl Christian, dem Notarzt Dr. Treven Martin, der Stadtgemeinde Althofen und dem Streckensprecher Orasche Hannes. Und natürlich noch den 80 Personen die an so einem Projekt mitarbeiten….

auner ÖEC-Rohr im Gebirge der Klassiker im ÖEC Kalender. Eine Rundenlänge von über 20 km zeichnet dieses Rennen in Niederösterreich aus. Jarvis Handicap, Querschlag, Bachbett, dazu noch ein cooles Fahrerlager, unglaublich köstliche Verköstigung, und…und…und. Veranstaltet von drei starken Persönlichkeiten-Thomas Radax, Wolfi Tarmann und Wolfi Bauer. Danke euch drei.
Das man Wartezeiten bei der zweiten Sonderprüfung gehabt hat- ja- war nicht gut. Aber, zu unserer Verteidigung, wir haben was Neues probiert. Auch bei anderen auner ÖEC Veranstaltungen ist es bei der neu eingeführten zweiten Sonderprüfung zu Wartezeiten gekommen. Kann passieren, wenn man arbeitet, würde ich sagen. Nur, die nichts tun können keine Fehler machen. Ein Sprichwort von Konfuzius- wahrscheinlich.

Schöpf Benni kommt mit Vollgas von seiner Verletzung zurück, und gewinnt mit großem Vorsprung vor Hard Enduro Boy Dieter Rudolf und dem älteren Zwillingsbruder Michi Feichtinger.
Danke an Dr. Günter Schwarz mit der Bergrettung, den Grundbesitzern Franz Schweiger und Gasthof Furtner mit Michael Schweiger und natürlich auch an die 80 Helfer die dieses Rennen überhaupt durchführbar machen.

Den Männern und Frauen vom Mountain Enduro Club ist sowieso ein extra Lob auszusprechen, weil sie bei allen Rennen vom auner ÖEC die Streckenpfosten und Girl für alles abgeben, und das wirklich mit sehr großer Hingabe. (Immer drei Tage Vollgaaaas) Herzlichen Dank dafür.
auner ÖEC Pramlehen war unsere vierte Station am legendären Gelände und Veranstalter vom Karl Pechhacker. Alles perfekt angerichtet in den Lunzer Wäldern, aber der liebe Wettergott war Urlaub und hat vergessen den Regen abzustellen. Am ersten Tag absolvierten die Racer noch das Training, und am Abend ging ein sehr spannendes Superenduro bei immer stärker einsetzendem Regen über die Bühne. War eine coole Show von den Enduristen und vom Veranstalter, die das Rennen auch bei Regen durchgezogen haben.

Auch unserem Zeitnehmer Peter Filzwieser sei Dank gesagt, der (bei Regen oder Sonne) mit unglaublicher Präzision uns die Ergebnisse von den Rennen lieferte.
Sonntag schüttete es wie aus Kübeln und hier hat der Grundbesitzer in Folge von Waldverwüstung und natürlich im Hinblick auf Folgegenehmigungen die Veranstaltung gecancelt. Nur kurz: Der ÖEC ist dankbar das es einige Grundbesitzer und Veranstalter gibt die eine Rennserie, wie den ÖEC, ermöglichen. Wann und warum ein Rennen absagt wird, obliegt allein dem Veranstalter und Grundbesitzer. Wie der Veranstalter die Geldrückgaben handhabt, ist auch seine alleinige Entscheidung. Der ÖEC kann und vor allem WILL nicht alles regeln. Der auner ÖEC ist ein Zusammenschluss von einigen Vereinen, wo jeder seine eigenen Gesetze schreibt.

Am Fuße des Ötschers fand die fünfte und letzte Station 2022 statt. Saisonfinale auner ÖEC steht an.

Abschlussrennen und Endsiegerehrung bei schönem Wetter……Aber hoppala…Irgendwie ist der Teufel drin beim Karl Teufl, dem Veranstalter vom Ötscher Race. Wieder herrscht beim Aufbauen herrlichstes Wetter, doch pünktlich zum Rennwochenende-wieder mal Regen. Sofort das Beste draus machen und ganz wichtig für die Endsiegerehrung, sofort eine Heizung organisieren. Das den harten Enduristen schön warm ums Herzerl wird bei der Endsiegerehrung.
Nedvěd Václav aus Tschechien war diesmal beim auner ÖEC am Start und erwies sich als harter Gegner. Er lieferte sich mit Benni Schöpf ein enges, hartes Rennen-das wieder einmal der Tiroler Benni gewinnt, und so auch den 6ten Enduro Staatsmeistertitel erobern konnte. Gratuliere Benni…
Dritter der entthronte Staatsmeister 2021 aber ein starker Vizestaatsmeister 2022 Walter Feichtinger.
Herzliche Gratulation allen Siegern der 11 Klassen vom auner ÖEC

Klasse Young Rider 50 ccm
Klasse Young Rider 65 ccm
Klasse Jungspund
Klasse Damen
Klasse E1
Klasse E2
Klasse E3
Klasse Junior
Klasse Rookies
Klasse Senior
Klasse Veteran

Zum Abschluss
Wir bedanken uns bei allen, die den auner ÖEC oder generell den österreichischen Enduro Sport unterstützen.
Allen voran den Grundbesitzern zusammen mit den Veranstaltern, dass sie in ÖSTERREICH saugeile Enduro Rennen für Kinder und Erwachsene anbieten. Egal, ob es die Grundstücksbesitzer und Veranstalter der Rennen wie der Family Enduro-Serie, dem großen Erzberg Rodeo, die 2-Stunden Rennen z.B. Weinzierl Trophy oder Roots of Türnitz, dem dimoco Aspang-Race, dem nächstes Jahr wieder stattfindenden StangTheRace oder wir mit dem auner ÖEC Veranstaltungen sind. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg haben natürlich auch die vielen Enduroclubs und Veranstalter von Trainingstagen wie RedStag und TerraX.
Alle sind bereit für unseren geilen Enduro Sport die Grundstücke herzugeben und vor allem die Genehmigungen in Österreich zu bekommen. In den Ländern wie Rumänien, Kroatien, Serbien usw. gibt es sicher längere Strecken und es steht viel mehr Gelände zur Verfügung. Es sind aber auch andere Strukturen in den Ländern. Viel Grundbesitz davon gehört dem Staat.
Jeder Grundbesitzer oder Veranstalter übernimmt große Verantwortung in Österreich und sie organisieren schöne Rennen mit Notarzt, Rettung mit Bergwacht, Top Verpflegung, usw.
Unser schöner Enduro Sport erfährt immer mehr Gegenwind und spaltet unsere Gesellschaft. (So wie bei vielen Themen momentan in Österreich z.B. Corona, Umweltschutz, E-Mobilität, usw.) Es kommt nicht von ungefähr, dass es sehr viele Enduro Rennserien in Österreich NICHT mehr gibt.
Jeder sollte seinen Enduro Skills nachgehen- ob Hard Enduro, dem Klassischen Enduro, Cross-Country Enduro Wandern- im Ausland oder in Österreich. Wenn jemand der Meinung ist, er kann besser Rennen veranstalten-nur zu- wir fahren gerne mit.
Halten wir zusammen, für den Endurosport in Österreich.
Ein Dankeschön auch an die ÖM-Macher in Österreich, Philipp Bertl und Benjamin Diesel. Sie sind die treibende Kraft hinter der österreichische Staatsmeisterschaft in drei Klassen-ÖM-Open, ÖM-Junior und ÖM-Jugend. Durch die Internationale Ausschreibung fahren auch immer mehr Top-Fahrer aus dem Ausland mit und heben damit das Niveau und die Wertigkeit des Staatsmeisterschafts-Titels
Und hier noch eine Bitte an die Industrie wie KTM, Sherco, Beta, usw. Unterstützt unsere Enduro Jugend. Der Enduro Nachwuchs war schon lange nicht mehr so voller Talente, vor allem aufgrund der guten Nachwuchsrennserien die es in Österreich gibt. Sei es die Trainings- und Rennserie Enduro4Kids des österreichischen Enduro Sportverbands, die Kinderbewerbe bei den großen Rennveranstaltungen, oder auch die vielen Events der einzelnen Enduro Clubs. Es war 2022 eine wahre Freude, unseren Enduro Talenten bei der Arbeit zuzusehen. Danke dafür-Ihr seid wahrlich wilde (junge) Hunde.
Der auner Österreichische Enduro Cup bedankt sich bei allen Gönnern die uns 2022 unterstützt haben.
Das war der Rückblick 2022, der Ausblick 2023 kommt demnächst.
Toml
Fotos: Niki Peer, Michel Kuchel (Pramlehen)
Bernhard Schöpf gewinnt das Grande Finale und ist Staatsmeister 2022 - Musste der vorletzte Lauf in Lunz am See schon wegen Starkregen kurzfristig abgesagt werden, standen auch diesmal alle Zeichen auf Dauerregen und niedrige Temperaturen, doch gottseidank hatte Veranstalter Karl Teufl diesmal ein wenig mehr Glück...

Zum ersten Mal seit langem war die Veranstaltung nicht ausverkauft bzw. alle Startplätze vergeben, die Frage ob dies mit der Wettervorhersage zu tun, oder ob die Teuerungswelle schon zugeschlagen hat, konnten wir auch nach mehreren Bieren nicht klären. Der Freitag startete gemütlich, bei annehmbaren Temperaturen und tollen aber schlammigen Trainingsbedingungen, ab 10.00 Uhr wurde die Strecke freigegeben. Wie immer gab es eine Besichtigungs- und eine gezeitete Runde für die zwei Sonderprüfungen. Der Hirter-Test war die allseits bekannte Sonderprüfung, welche gespickt mit unzähligen Wurzeln extrem anspruchsvoll ist und keine Zeit für Unachtsamkeit zulässt.
Der HED-Test, also das gezeitete, schwere Element war am Ötscher das beliebte Steinfeld im Wald, wobei der erste und steilste Anstieg noch nicht gezeitet wurde. Darüber waren durchaus auch einige der versierten Fahrer froh! Die anderen zwei schweren Elemente waren zum einen die Auffahrt zum höchsten Punkt der Strecke, sowie die Wasserleitungspassage mit der anschließenden Steilabfahrt, beides bereits bekannte Streckenteile und für die meisten leicht zu schaffen.

Wer am Nachmittag noch nicht genug hatte, konnte bei der Qualifikation für das Endurocross in den Klassen ÖEC und ÖM antreten. Bei allen Läufen gab es tolle Rennaction auf immer noch rutschigen Untergrund, nach und nach kristallisierten sich die jeweiligen Favoriten heraus. In der Klasse ÖEC-Hobby konnte sich nach erbitterten Kampf der Edeltechniker Preuhs Manuel, vor Raffezeder Simon und Morlinghaus Wanja für sich entscheiden.
Nicht weniger spektakulär und knapp ging es bei den ÖM Junioren her, dort konnte sich Orthacker Lukas, vor Egger Maurice und Rinner David den Sieg sichern.
Bei den Profis, also der ÖM Open setzte sich Schöpf Benni gleich nach dem Start ab, Zweiter wurde Rudolf Dieter, welcher nicht den besten Start hatte aber aufholen konnte vor dem drittplatzierten Tschechen Nedved Vaclav, der bei seinem ersten Antreten gleich eine tolle Show ablieferte.
Am Abend wurde die Siegerehrung für das Endurocross in der geheizten Wagenhalle durchgeführt und die erste Ötschernachtschicht eingeleitet…

Der Samstag begann für die Gruppe 2 mit Rookies, Senior, Veteran, Damen, Jungspund, ÖM Jugend mit Start um 08.30 Uhr, auf dem Plan standen drei Runden in 3,5 Stunden, beginnend mit der Etappe und dem darin enthaltenden HED-Test, danach die Sonderprüfung und wieder von vorne…
Die Bodenverhältnisse konnten durchaus als sehr rutschig und schlammig bezeichnet werden, speziell der Hirter-Test war anspruchsvoll wie nie zuvor. Die Helden des Tages waren einmal mehr die Kinder und Jugend, im ersten Lauf auf jeden Fall die Jungspundklasse, welche die gesamte Strecke absolvieren mussten, bei diesen Bedingungen eine Meisterleistung von jeden Einzelnen! Die Renndauer von drei Runden war ausreichend und perfekt gewählt, man war einfach froh, wenn man im Ziel war. Nach Ablauf der Zeit standen folgende Sieger fest:
Rookies:
1. Zach Maximilian
2. Vötsch Anton
3. Höller Matthias
Senior:
1. Steiner Armin
2. Köstenberger Peter
3. Bernsteiner Paul
Veteran:
1. Schröck Stefan
2. Schwab Josef
3. Kruptschak Jürgen
Damen:
1. Fifer Tjasa
2. Ehmann Kerstin
3. Täuber Eva
Jungspund:
1. Stary Rafael
2. Schuppe Kimi
3. Albert Linus
ÖM Jugend:
1. Wunderlich Jan
2. Hutter Valentino
3. Santeler Christoph
Hobby:
1. Morlinghaus Wanja
2. Volland Leon
3. Badegruber Philipp

Kurz nach Mittag ging es bei den jüngsten Teilnehmern zur Sache, die Bedingungen waren für Kind und Maschine unglaublich hart, der Boden eine klebrige Schlammschicht. Doch Enduristen sind harte Hunde, es wurde gekämpft bis eben zur Zielflagge oder bis die Kupplungen aufgegeben haben. Auf jeden Fall sehenswert wurde in den Klassen Young Racer 50ccm und Young Racer 65ccm um jeden Meter gefightet, wir können stolz auf unseren Nachwuchs sein.
Bei den Young Racern 50ccm war Kogelmann Kevin unschlagbar und im Schlamm eine eigene Liga, er gewann souverän vor Kollmann Jakob und Kogelmann Mike. Bei den Young Racern 65ccm dominierte Köstenberger Julian, vor Pirker Andre und Hiess Maximilian.

Am Nachmittag stand der Lauf der Gruppe 1 E1, E2, E3, Junior, Junior ÖM, ÖM Open an, die Temperaturen sanken mittlerweile deutlich und auch der Regen ließ nicht lange auf sich warten, es wurde also sehr ungemütlich. Für die ÖEC-Piloten standen wieder drei Runden an, die ÖM Fahrer mussten eine Runde mehr fahren, also vier Runden in 3,5 Stunden.
Die Strecke blieb aber nach wie vor in einem einigermaßen gut befahrbaren Zustand, nach und nach färbten sich sämtliche Teilnehmer in ein schickes Braun, auch die Fangopackungen sind beim aunerÖEC-Startgeld immer wieder einmal inklusive. Nach abgelaufener Renndauer kamen auch alle Teilnehmer der Gruppe 1 glücklich ins Ziel, in den verschiedenen Klassen ging es heiß her und so konnten folgende Sieger gefeiert werden:
Staatsmeister in der Klasse ÖM Jugend: Hutter Valentino (X Grip Racing Team)
Staatsmeister in der Klasse ÖM Junior: Hecher Thomas (Obereder Motos)
Staatsmeister in der Klasse ÖM Open: Schöpf Bernhard (Motorradreporter)

E1:
1. Wunderlich Jan
2. Hillebrand Florian
3. Hubmann Marco
E2:
1. Isopp Manuel
2. Raffezeder Simon
3. Raffezeder Mathias
E3:
1. Preuhs Manuel
2. Günster Manuel
3. Dietler Patrick
Junior:
1. Untersteiner Sammy
2. Kaiser Jun Johann
3. Zerner Mark
ÖM Jugend:
1. Hutter Valentino
2. Kropitsch Luca
3. Herbitschek Raphael
ÖM Junior:
1. Bischof Klaus
2. Egger Maurice
3. Orthacker Lukas
ÖM Open:
1. Schöpf Bernhard
2. Nedved Vaclav
3. Feichtinger Walter

Nachdem sich alle wieder halbwegs gesäubert und hergerichtet hatten, gab es am Abend die Siegerehrung für den Tag aber auch die Jahressiegerehrung. Schön zu sehen war auf jeden Fall, dass alle gemeinsam gefeiert haben, die Jungen mit den Alten und die Gewinner mit den Geschlagenen. Es gab jede Menge Sachpreise und superschöne Trophäen zu gewinnen.
Klasse Young 50ccm: 1. Kogelmann Kevin, 2. Kollmann Jakob, 3. Kogelmann Mike
Klasse Young 65ccm: 1.Köstenberger Julian, 2. Pirker Andre, 3. Tarmann Bruno
Klasse Damen: 1. Ehmann Kerstin, 2. Fifer Tjasa, 3. Richter Veronika
Klasse E1: 1. Wunderlich Jan, 2. Geisenhofer Florian, 3. Janz Simon
Klasse E2: 1. Raffezeder Simon, 2. Spendl Dominic, 3. Edlinger Anton
Klasse E3: 1. Preuhs Manuel, 2. Günster Manuel, 3. Resinger Christian
Klasse Jungspund: 1. Leitgeb Paul, 2. Schuppe Kimi, 3. Truschnig Justin
Klasse Junior: 1. Kaiser Jun. Johann, 2. Untersteiner Sammy, 3. Zerner Mark
Klasse Rookies: 1. Zach Maximilian, 2. Vötsch Anton, 3. Egger Michael
Klasse Senioren: 1. Steiner Armin, 2. Köstenberger Peter, 3. Hutter Georg
Klasse Veteranen: 1. Schwab Josef, 2. Kruptschak Jürgen, 3. Salbrechter Gerald
Zum Schluss kommen immer die Dankesworte und auch wenn es abgedroschen klingt, aber wir müssen uns im Klaren sein, dass es nicht selbstverständlich ist, in solchen paradiesischen Umgebungen Rennen fahren zu dürfen. Danke Karl und deiner ganzen Familie, dass ihr auch heuer wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt habt.
Das Wetter kann niemand beeinflussen, die Strecke war super wie immer und um unser leibliches Wohl habt ihr euch auch super gekümmert. Danke der gesamten auner ÖEC-Mannschaft für das heurige Jahr, die Wetterkapriolen haben es euch nicht sehr leicht gemacht, ihr habt das aber alles gemeistert und wir freuen uns schon auf die nächste Saison.
Wir sehen uns nächstes Jahr wieder!
Link: Die besten Bilder von Niki Peer Photography

Bericht: Enduro-Austria - P.B
Fotos: Niki Peer (Einmal mehr - Vielen Dank für deinen Einsatz!!)
Das Mountainenduro in Rohr im Gebirge ist mittlerweile weit über die Grenzen hinaus bekannt. Selbst Teilnehmer bis in den Norden von Deutschland sind angereist, um die einzigartige Landschaft und Strecke 3 Tage lang voll auskosten zu können. Drei Tage deshalb, da schon am Freitag frei trainiert werden kann. Richtig ernst wird es dann aber erst ab Samstag. Aber auch für alle die nicht der Stoppuhr hinterher hecheln, können am Rennwochenende alles raus schwitzen, was sich die letzten Wochen angesammelt hat. Die Location vor Ort ist perfekt für eine solche Veranstaltung. Wie ein kleiner Marktplatz spielt sich alles im Start/Ziel Bereich ab, da wird selbst die öffentliche Straße fast zu Gänze mit eingebunden. Gegenüber dem Festzelt ist sowohl der Start der Sonderprüfung, als auch gleichzeitig der SuperEnduro Track. Eine Schneekanone sorgt mit fein zerstäubten Wasser für die nötige Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen.
Am Samstag war neben dem freien Training auch die Sonderprüfungen auf Zeit zu fahren, um die Startaufstellung für den Rennsonntag zu ermitteln. Zwar ist das nicht so wichtig, da sich das Feld in 4h Renndistanz sowieso aufteilt, aber insgeheim möchte jeder schon mal grob wissen wo er steht. Parallel dazu fanden die Kinderrennen statt um auch den Nachwuchs schön langsam an die Enduroskills heranzuführen. Danach ging es Schlag auf Schlag und das Qualifying für das abendliche Superenduro begann. Pünktlich zu Rennbeginn startete wie schon in Althofen das Lifestreaming des Rennens. Und was da den Zusehen vor Ort und zu Hause geboten wurde, war schon richtig heftig. Bis zur letzten Runde eines jeden Laufes konnte sich der Führende nicht sicher sein, ob er das Rennen nach Hause fahren kann. Extrem spannend, aber auch sehr gefährlich. Die Crashes waren zum Teil schon echt heftig. Selbst der Sieger Benni Schöpf hatte bis zum Schluss Bauweh bei den Hindernissen die mit einem unglaublichen Tempo übersprungen wurden. Nachlassen kann natürlich auch keiner, da es ja schließlich um ÖM Punkte geht.
Am Sonntag wurde das Starterfeld von gut 350 FahrerInnen wieder in 2 Gruppen geteilt, um Staus bei den schweren Streckenelementen zu vermeiden. Dies hat wieder sehr gut funktioniert. Die Strecke selbst hat knapp 20 km Länge und erstreckt sich über mehrere Täler. Dies macht auch das besondere Flair der Veranstaltung aus. Aufgrund der Länge waren in 4h zwei Runden zu absolvieren. Gespickt mit 2 schweren Elementen und 2 Sonderprüfungen waren hier der Großteil der TeilnehmerInnen sehr gefordert. Lediglich die ÖM Fahrer durften 3 Runden hinlegen. Die schweren Elemente sind gleichzusetzen mit schweren Abschnitten am Erzberg, also nichts für Gelegenheitsfahrer, die Sonderprüfungen waren diesmal auch sehr fordernd. Der technisch schwere HED Test forderte die Masse der Hobbyfahrer, so kam es speziell am Nachmittag leider zu sehr langen Wartezeiten vor der SP, wodurch dann die Renndistanz für einige zu kurz wurde. Auch die schnellere SP im Start/Ziel Bereich war technisch sehr anspruchsvoll. Hier sollte der Veranstalter versuchen, die Sonderprüfungen für alle wieder fahrbarer zu machen. Sonderprüfungen sollten für alle TeilnehmerInnen einfach und flüssig zu befahren sein und den Teilnehmern ein Lächeln auf den Lippen zaubern.
Aber egal wie die Bedingungen auch sind, der gemeine Endurofahrer ist es gewohnt sich anzupassen, und besonders gut kann dies Benni Schöpf. Er fährt momentan in einer eigenen Liga. Denn egal ob im schweren HED Test oder im klassischen Hirter Test, er brennt überall die schnellste Zeit in den Dirt, kann sich da noch Fehler erlauben und gewinnt immer noch mit über einer Minute Vorsprung. Dahinter folgte wenig überraschend Dieter Rudolf, neben Michael Walkner unser bester Hardendurist, dem das Geläuf beim Mountainenduro und die anspruchsvollen Test entgegen kamen. Michael Feichtinger gewann das Bruderduell vor Walter Feichtinger und komplettierte das Podest. Bei den Junioren ging es noch enger zur Sache. Klaus Bischof setzte sich mit 4 Sekunden Vorsprung vor dem ungarischen Gaststarter Roland Liszka und Thomas Hecher durch. Die Klasse Junioren ist generell extrem eng beisammen. Die ersten 6 Fahrer liegen innerhalb einer halben Minute bei fast einer halben Stunde Sonderprüfungszeit! In der ÖM Jugend hingegen gewann Valentino Hutter überlegen vor Luca Kropitsch und Jonas Ederer.
Fazit:
Ein sehr spektakuläres Rennwochenende mit perfektem Wetter, Riesen Rahmenprogramm und gewaltiger Aufwand mit LiveStream und LiveTiming, verschiedenen SPs aber auch sehr fordernd. Und einem DJ der hoffentlich im nächsten Jahr nach 22:00h nicht mehr das ganze Fahrerlager beschallt
Alle Infos, Ergebnisse etc. unter: Endurocup

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