Zugelassen sind MX- und Enduro Motorräder aller Hubraumklassen und Elektromotorräder. Der Rennmodus ist dem des “klassischen Enduro” angelehnt, wie er bei Europa- und Weltmeisterschaften gehandhabt wird. Es gibt eine Enduro-Runde, die absolviert werden muss, um eine Starterlaubnis für die Sonderprüfung (Enduro-Test) zu erlangen. Gewertet werden nur die Sonderprüfungszeiten.
Zusätzlich gibt es in der Enduro Runde vier "schwere Streckenteile", die "Mann oder Frau" anfahren kann aber nicht muss. Je nicht angefahrenem "schweren Streckenteil" wird eine Strafzeit von 60sec. zur Sonderprüfungsgesamtzeit addiert.
Rennablauf: Jeder Teilnehmer hat fünf Stunden Zeit um drei Enduro-Runden (inkl. schwerer Streckenteile) und drei Sonderprüfungen zu absolvieren. Gewertet wird nur die Sonderprüfungszeit. Es gibt kein Streichergebnis bei den Sonderprüfungen. In die Sonderprüfung darf eingefahren werden nach der Enduro Runde eins, zwei,und drei.
Der Veranstalter behält sich witterungsbedingte Änderungen vor. Die schnellsten 15 der Championatswertung (nach Absolvierung der gesamten Renndistanz) haben die Möglichkeit, unmittelbar nach Ablauf der fünf Stunden eine zusätzliche, „einsame“ Runde zu fahren – ohne Verkehr ganz alleine im Startabstand von einer Minute. Alle Sonderprüfungsrunden werden zusammengezählt und daraus ergibt sich dann die Championatwertung.
Am Samstag besteht die Möglichkeit von 12:00 – 13:15 Uhr (nach Absolvierung einer Besichtigungsrunde mit dem Motorrad), eine gezeitete Prologrunde auf der Sonderprüfung zu fahren.
Das Ergebnis bildet die Startaufstellung am Renntag. Um 17:30 Uhr startet der Endurocrossbewerb (siehe Ausschreibung EnduroCross)
Der genaue Rennablauf wird am Renntag bei der Fahrerbesprechung bekanntgegeben, die Teilnahme an der Fahrerbesprechung ist für alle gemeldeten Fahrer verpflichtend.
Timetable 2019
Freitag 28. Juni (Anreise)
Anreise den ganzen Tag möglich
Samstag 29. Juni (Training / und Enduro-Cross)
Ab 08:00 Uhr Nennung
10:00-16:00 Uhr Freies Training auf der Enduro Runde
10:00-12:00 Uhr Besichtigungsrunde der Sonderprüfung
12:00-13:15 Uhr Qualifikationsrunde (Sonderprüfung)
13:30-14:00 Uhr Training 50ccm und 65 ccm
14:30-14:45 Uhr Rennen 1 -50ccm
14:50-15:05 Uhr Rennen 1 – 65ccm
15:15-15:30 Uhr Rennen 2 – 50ccm
15:35-15:50 Uhr Rennen 2 – 65ccm
16:30 Uhr Endurocross Training und Qualifying für alle.
17:30 Uhr Endurocross – Spezialbewerb / 2 Klassen
(siehe Ausschreibung EnduroCross)
anschließend Siegerehrung des Kinderrennen und Endurocrossrace
ab 20:00 Uhr Siegerehrung Qualifying Sonderprüfung
Präsentation Videowall
Info des Veranstalters über den Renntag am Sonntag
Party -> open end
Sonntag, 30.Juni 2019 (Renntag)
07:00-09:00 Uhr Nennung
09:30 Fahreraufstellung (Vorstart und Fahrerbesprechung
10:00 Uhr Start zum Rennen (5h Zeit für vorgegebene Runden)
15:10 Uhr Finallauf der Champions (wetterabhängig)
16:00 Uhr Siegerehrung mit Sachpreisen bis zum 5. Platz in jeder Klasse
(Änderungen möglich)
Klassseneinteilung
- Rookies: ohne Hubraumbegrenzung, bis inkl. Jahrgang 1999
- Junior: ohne Hubraumbegrenzung, von JG 1998 bis inkl. 1996
- Enduro 1: bis 150 ccm 2T und bis 250ccm 4T
- Enduro 2: 175ccm 2T bis 250ccm 2T und 290ccm 4T bis 450ccm 4T
- Enduro 3: über 290ccm 2T und über 475ccm 4T
- Senior: ohne Hubraumbegrenzung, von JG 1979 bis inkl. JG 1973
- Veteran: ohne Hubraumbegrenzung, ab JG 1972
- Damen: ohne Hubraumbegrenzung
- Jungspund: bis 85ccm 2 Takt und bis 150ccm 4 Takt
- Championat: Gesamtwertung aller Fahrer
- Young Racer 50er 50ccm Moped
- Young Racer 65er 65ccm Moped
Teilnehmerbegrenzung
Die Starteranzahl am Renntag wird mit 350 Fahrern begrenzt.
Nenngeld
Erwachsene: 100 € pro Fahrer
Jungspund: 50 € pro Fahrer
Training am Samstag: 40 € pro Fahrer
Young Racer 25.-
Zeitnehmung
Transponder wird am Handgelenk angelegt
Punkte
Platzierung Punkte
1. Platz 20 Punkte
2. Platz 17 Punkte
3. Platz 15 Punkte
4. Platz 13 Punkte
5. Platz 11 Punkte
6. Platz 10 Punkte
7. Platz 9 Punkte
8. Platz 8 Punkte
9. Platz 7 Punkte
10. Platz 6 Punkte
11. Platz 5 Punkte
12. Platz 4 Punkte
13. Platz 3 Punkte
14. Platz 2 Punkte
15. Platz 1 Punkte
Fahrerlager
Das Fahrerlager ist ausgewiesen und beschriftet. Im Fahrerlager "herrscht" Schritttempo und Disziplin. Der Müll ist in Müllsäcke zu verstauen und bitte wieder mitzunehmen.
Stornogebühr
Stornogebühr pro Renntag 15 Euro
Änderungen oder Stornierungen nach Nennschluss, können aus organisatorischen Gründen nicht durchgeführt werden.
Preise
Die ersten fünf Platzierungen erhalten Trophäen, weiters gibt es Sachpreise.
Startnummern
Die Nummern müssen vorne und wenn notwendig seitlich links angebracht werden.
Umweltmatten
Umweltmatte ist Pflicht
Motorrad
Motorradtausch während des Rennens ist nicht erlaubt. Die Reifenwahl ist freigestellt.
Betanken und Reparaturen des Motorrades nur in der Tankzone und im Fahrerlager auf Umweltmatten erlaubt.
GERÄUSCHLIMIT
Das Geräuschlimit beträgt 94 dB(A). Laute Auspuffanlagen können vom Veranstalter aus
dem Rennen genommen werden.
Ausschreibung Enduro-Cross
Alle Fahrer die beim Mountain-Enduro startberechtigt sind haben die Möglichkeit auf der Enduro-Cross Bahn 2 gezeitete Runden zu fahren. Die bessere Zeit wird gewertet.
Die schnellsten 32 Fahrer werden sich in der Klasse „Profi“ und die Fahrer von Platz 33 – 65 in der Klasse „Hobby“ beim Enduro-Cross Rennen dann duellieren.
Jeder Teilnehmer bekommt ein Hirter Bier und für die schnellsten in jeder Gruppe gibt es Trophäen.
!! Auf ein erfolgreiches und verletzungsfreie Rennen !!
ÖEC: Bernhard Schöpf gewinnt Jubiläumsrennen in Pramlehen!
Wer hat‘s erfunden? Nein, diesmal nicht die Schweizer, sondern Karl Pechhacker mit seinem Team! Die Rede ist vom mittlerweile gut bekannten ÖEC Modus, ein Tag zum Trainieren, ein Tag fürs Rennen, das Ganze aufgeteilt und stressfrei in Sonderprüfung und Etappe in fünf Stunden zu bewältigen. Das gibt’s nämlich in Pramlehen schon seit jeher und wurde dann vom ÖEC-Team übernommen und verfeinert.

Zum mittlerweile 20. Pramlehen-Enduro wurde vergangenes Wochenende geladen, zum Jubiläum hatte man sich einiges einfallen lassen und ich glaube keiner der angereisten Enduristen, wurde enttäuscht. Durch den Feiertag am Donnerstag, fiel das Training und das Endurocross auf den Freitag, am Samstag wurde Rennen gefahren.
Die Strecke zeigte sich freitags von ihrer harten Seite, vorangegangene Regenfälle machten den Kurs relativ rutschig, sodass die Crew um Karl Pechhacker einige Adaptierungen für den Renntag machen mussten, ohne dass der Kurs jedoch zu einfach wurde - die bekannten, schweren Elemente „Gockel Steig“, „Nutella“ und „Jarvis Handicap“ waren bei diesen Bedingungen schon anspruchsvoll, der Streckenteil „Leck mi Nation“ fiel den Wetterbedingungen zum Opfer und musste herausgenommen werden.
Um die Mittagszeit regnete es dann noch einmal kurz, die Fahrer kamen teilweise nicht mehr erkennbar aus der Etappe zurück, anderswo muss man für Fangopackungen zahlen, in Pramlehen ist das beim Startgeld inkludiert!

Wahrscheinlich durch die doch recht großen Strapazen war das Starterfeld für das Endurocross nicht sehr groß, doch dies machte der Rennaction keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, die Vorläufe waren an Spannung kaum zu überbieten. Dazwischen gab es noch eine Trialbikeshow vom Feinsten, Thomas Pechhacker, seines Zeichens Trialbike Weltmeister 2018 zeigte seine unglaublichen Skills dem faszinierten Publikum.
Im Endurocrossfinale konnte sich Robert Scharl gleich von Beginn an absetzen, die Plätze dahinter waren aber bis in die letzte Runde hart umkämpft. Nach sechs Runden sah der Zieleinlauf dann so aus:
1. Robert Scharl
2. Hostinsky Thomas
3. Schnölzer Marcel
4. Zierer Kilian
5. Preuhs Manuel

Die Kinder hatten beim Endurocross auf vereinfachter Strecke doch ziemlich zu kämpfen, fighteten aber tapfer um jeden Meter, bis das Rennen wegen einsetzenden Regens abgebrochen werden musste. Die Sieger bei den Kindern hießen:
1. Wunderlich Jan
2. Santeler Christoph
3. Selesi Luca
4. Kaltenbrunner Fabian
20 Jahre Pramlehen bedeutet auch 20 Jahre Pramlehen-Party, diesmal wieder wie in den alten Zeiten in der Kuhstalldisco, wo jeder Trainingsmeter noch einmal erzählt werden und sämtliche Hoppalas begossen werden konnten.
Am Renntag war das Wetter perfekt, die Temperaturen waren nicht zu heiß und nicht zu kalt, die Strecke aber trotz alledem auf der rutschigen Seite. Pünktlich um 10.00 Uhr war der Start, wie gewohnt in Startreihen, ohne Motor rollend bis zur ersten Kurve. Zu absolvieren waren drei Runden in fünf Stunden und eines gleich vorweg, es sollte extrem anstrengend werden!
Speziell der Streckenteil „Nutella“ war selbst für die durchtrainiertesten Fahrer eine Herausforderung, die Spuren wurden immer tiefer, die Füße mussten teilweise bis zum Lenker angehoben werden, um die immer länger werdenden Spurrillen hinter sich zu lassen. Selbst die Passage danach war heuer durch den Schlamm extrem schmierig, wo man sonst den Gasgriff spannen konnte hieß es heuer auch Spurrillen und „füßeln“. Je länger das Rennen dauerte, desto größer wurden die Schmerzen im Körper.
Die Sonderprüfung war wie jedes Jahr ein Traum, Streckenlänge zwischen 9-10 Minuten, jedoch waren diesmal auch da Passagen, die den Fahrer mächtig forderten. Tiefe Bodenwellen erinnerten an Whoops beim Supercross, wechselten sich mit schlammigen Waldwegen und traumhaften Wiesen-Vollgaspassagen ab.

Zeit zum Trödeln hatte man keine, selbst die Profis waren erst nach ca. vier Stunden fertig. Kurz vor Ablauf der Zeit warteten noch einige Fahrer in der Schlange vor der Sonderprüfung, diese wurde dann aber pünktlich nach Ablauf der fünf Stunden geschlossen, sodass diesmal für einige die Zeit zu kurz war. Im Ziel waren wirklich alle von dem eigenen Erlebten gezeichnet, aber dafür fahren wir zu den ÖEC-Rennen, dafür kommen wir nach Pramlehen.
Nach der zusätzlichen Championatsrunde standen die Sieger fest:
Damen:
1. Muigg Petra
2. Jurickova Katarina
3. Ehmann Kerstin
Jungspund:
1. Wunderlich Jan
2. Santeler Christoph
3. Kaltenbrunner Fabian
Rookies:
1. Buchinger Matthias
2. Zierer Kilian
3. Pertl Felix
Junior:
1. Riegler Patrick
2. Raffezeder Mathias
3. Friedl Simon
E1:
1. Schöpf Bernhard
2. Spendl Dominic
3. Heinz Christoph
E2:
1. Schnölzer Marcel
2. Isopp Manuel
3. Hostinsky Thomas
E3:
1. Scharl Robert
2. Ortner Martin
3. Salbrechter Florian
Senior:
1. Werner Andreas
2. Brunner Andi
3. Steinbichl Peter
Veteran:
1. Schier Roland
2. Schwab Josef
3. Salbrechter Gerald
Championatswertung:
1. Schöpf Bernhard
2. Scharl Robert
3. Ortner Martin
Ein zusätzliches besonderes Schmankerl konnte Karl präsentieren, es gibt ab sofort nämlich einen Wanderpokal, der mit dem Gewinn der Jahres-Championatswertung für ein Jahr an den Sieger verliehen wird. Gefertigt wurde dieses unglaubliche Kunstwerk von dem Lunzer Künstler Woody Wood, jeder Jahressieger wird namentlich auf einer Medaille vermerkt, welche dem ÖEC Hirsch dann umgehängt wird. Derjenige, der 3-mal die Jahreswertung als Champion gewinnt, bekommt diese sagenhafte Trophäe dauerhaft geschenkt, vielleicht eine zusätzliche Motivation für die eine oder andere Trainingseinheit!
Zum Schluss möchte ich Karl Pechhacker und seinem Team für die tolle Veranstaltung danken, die Organisation, die Verpflegung und die Kulisse waren ÖEC-typisch ein Traum und wir können auch schon verraten, dass mir Karl bei einem kühlen Getränk versichert hat, dass den nächsten 10 Jahren Pramlehen nichts im Weg stehen wird! Dies wurde auch gebührend gefeiert und wir freuen uns schon auf die nächsten Jahre, der nächste Lauf zum ÖEC Endurocup findet am 12.+13.Oktober im Rahmen des Mountain Enduro RED STAG statt.
Weitere Informationen wie immer unter: www.endurocup.at
Alle Ergebnisse unter: http://www.enduro-tms.at/Ergebnisse/2019/Pramlehen/#Championat
Bericht: P.B. Enduro Austria Racing Team